Unterdachnorm ÖNORM B 4119, Ausgabe 01.03.2018

In der Praxis hat sich die ÖNORM B 4119 bewährt und bewirkte eine Qualitätssteigerung bei den verwendeten Materialien und in der Verarbeitung.

Um diesem Anspruch weiterhin gerecht zu werden, gibt es einige Neuerungen in der Ausgabe 2018.

Die Norm zur Ausführung und Planung von Unterdächer wurde erstmals im Dezember 2010 aufgelegt, und war das Folgedokument für die Önormregel ONR 22219-2. 

Bei der Anordnung von Unterdächern wurde neu aufgenommen, dass ein Unterdach auch bei belüfteten Dachabdichtungen gemäß ÖNORM B 3691 mit einer Dachneigung bis 8 
Grad gefordert ist. Bei Dachneigungen von mehr als 8 Grad darf auf die Ausführung eines Unterdaches verzichtet werden, wenn Maßnahmen zur Winddichtung und gegen Eintrieb von Flugschnee vorgesehen sind.

Da eine gesammelte Auflistung der Änderungen und Anpassungen den Rahmen dieses Artikels sprengen. würde, bieten wir Ihnen ein Dokument (pdf) an, in dem Sie die aufgelisteten Punkte vorfinden.


Neuerungen

Seit 01. März 2018 gibt es nun eine neue Fassung. Neben den bereits bestehenden Inhalten wurden folgende zusätzlich aufgenommen oder erweitert:
  • Erläuterungen zur winddichten Ausführung 
  • Regelung zum Einbau von Dachflächenfenstern
  • Änderung bei der Anwendung von Nageldichtbändern
  • Übernahme der aktualisierten (ÖNORM B 3661) und neuen Bahnenbezeichnungen
  • Freibewitterung von Unterdächern
  • Aktualisierung der Vorschlagsdetails (in Farbe, teilweise in 3-D)

Die neue Unterdachnorm
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