Fensteranschluss

Die Einwirkungen

Was ein Fenster aushalten muss

  • FensteranschlussBewegung des Rahmens
  • Raumluftfeuchte
  • Lüftung
  • Energie sparen
  • Vermeidung von Bauschäden und Schimmel

Die Anforderungen

Wünsche von Bauherren und Investoren


Fensteranschluss
  • Bewegung des Rahmens
  • Raumluftfeuchte
  • Lüftung
  • Energie sparen
  • Vermeidung von Bauschäden un Schimmel
  • Wohnkomfort
  • Witterungsschutz
  • Natürliche Belichtung
Bauteilanschlüsse stellen immer mehr eine Herausforderung dar:

Müssen sie doch das Gleiche leisten wie eine 40 Zentimeter dicke Außenwand - auf wenigen Millimetern Breite. 
Neben den äußeren Einflüssen, die auf das Bauteil einwirken, stellen zudem Gesetze und Normen Anforderungen, welche dieses Detail erfüllen muss. Wünsche von Bauherren oder Investoren sind eine weitere Komponente, die es zu berücksichtigen gilt. 
Qualität, Leistungsfähigkeit und Funktion der Fensterfuge hängt von einer guten Planung, von der Ausführung im 3-Ebenen-Prinzip und der Auswahl der eingesetzten Materialien ab.
Norm B 5320

Inhalte der Norm B 5320

Anwendungsbereich

Die ÖNORM ist für die Planung und Ausführung des Einbaues von Fenstern, Fenstertüren und Außentüren (in der Folge  “Fenster” genannt), inklusive außenliegende Anbauteile (z. B. Sonnen-, Insektenschutzeinrichtungen und/oder Lüftungseinrichtungen) in Wände, die im direkten Kontakt zum Außenklima stehen, anzuwenden. Darüber hinaus gilt diese ÖNORM auch für Fenster zwischen konditionierten und nichtkonditionierten Räumen.

Sie gilt sowohl für den Neubau und Gebäudesanierungen als auch für den Fenstertausch.


Grundanforderungen an den Fenstereinbau

Befestigungs- und DämmzonenZur Erzielung eines korrekten Bauanschlusses sind die unterschiedlichen Anschlussebenen der Wand mit denen des Fensters zur Erfüllung der statischen, bauphysikalischen, gebrauchs- und funktionstauglichen Anforderungen zu verbinden.

Der Fensteranschluss muss sicherstellen, dass alle statisch und bauphysikalisch erforderlichen Funktionen des Fensters auch im Anschlussbereich sichergestellt sind. Dazu ist es erforderlich, die für die einzelnen Anforderungen wesentlichen Anschlusszonen jeweils für das Bauteilfugenprofil und das Fensterfugenprofil festzulegen.

Füllen der Fuge
Die Fuge Fensterstock (Blinststock) - Wandbilder/tragender Baukörper ist mit Dämmstoff zu füllen.
Versetzhilfsmittel (wie z. B. Keile) sind zu entfernen und die entstandenen Hohlräume mit Dämmstoff und dergleichen zu füllen. Trag- und Distanzklötze verbleiben in der Fuge.

Anschluss an der Rauminnnenseite
Die Luftdichtungsebene des Fensters ist an die Luftdichtungsebene der Wand umlaufend anzuschließen.
Der raumseitige Anschluss ist luftdicht (zur Vermeidung von Konvektion in die Fuge) herzustellen.

Anschluss an der Außenseite
Jene Zone, die die Fuge vor Schlagregen und Witterungseinflüssen schützt, ist umlaufend an die Wand anzuschließen.