Fensteranschluss: Befestigung und Klotzung


Befestigung

Die Fenster sind umlaufend mit dem Baukörper unter Berücksichtigung etwaig erforderlicher Tragklötze und dergleichen zu befestigen.
Der maximale Befestigungsabstand A darf 700 mm nicht überschreiten.
Der Abstand hat an der Ecke E 100 mm bis 200 mm (gemessen von der Innenecke des Fensterrahmens) zu betragen.
Bei einer (inneren) Rahmenlichte ≤ 450 mm ist ein Befestigungsmittel ausreichend.
A Befestigungsabstand | E Abstand von der Innenecke Befestigungspunkt

Maße der Wandöffnung und Einbau des Fensters

Es ist ein Fugensollmaß von mindestens 15 mm gefordert (örtliche begrenzte Einengungen von ≥ 10 mm sind zulässig), jedoch kein Größtmaß.

Bis 3 m Fenster-Elementgröße beträgt die Toleranz des Baurichtmaßes +24 mm und das Fugen-Sollmaß umlaufend 15 mm. Damit ergibt sich ein maximales Fugenmaß von +54 mm (24 mm +15 mm +15 mm).
Wenn das Fenster asymmetrisch, mit einer einseitigen Mindestfugenbreite von 15 mm montiert wird, dann darf die gegenüberliegende Fuge maximal 39 mm betragen. Die verwendeten Anschlussmaterialien sind auf die Fugenbreite abzustimmen.

Über 3 m Fenster-Elementgröße beträgt die Toleranz des Baurichtmaßes +32 mm, somit eine maximales Fugenmaß von 62 mm (32 mm +15 mm +15 mm).
Wenn das Fenster asymmetrisch, mit einer einseitigen Mindestfugenbreite von 15 mm montiert wird, dann darf die gegenüberliegende Fuge maximal 48 mm betragen. Die verwendeten Anschlussmaterialien sind auf die Fugenbreite abzustimmen.

Klotzung

Distanzklötze stellen eine Kann-Bestimmung dar, also kein Muss. Sie sind aber vor allem bei großen und/oder schweren Fensterelementen zu empfehlen.

Tragklötze unter dem Fenster sind immer notwendig, sofern keine vollständige Untermörtelung (z. B. Terrassentüren) erfolgt.
Tragklötze sind flächenbündig zum Fensterrahmen einzubauen.