Widerstand gegen Feuchte – warum gibt es Unterschiede?

Kleber sollten eine ausreichende Wasserfestigkeit besitzen um bei Feuchtigkeitsereignissen (z. B. Putz, Estrich) die luftdichte Verklebung zu gewährleisten.

Klebebänder müssen Feuchtebelastungen nach der Montage sicher widerstehen. Die erste Schutzschicht ist der verwendete Träger. Eine Folie ist offensichtlich wasserfester als ein Papier. Feuchte kommt aber auch aus dem Untergrund. Dann dreht sich der Vorteil der äußeren Schutzwirkung der Folie um, da durch die Folie die Feuchte nicht entweichen kann und sich zwischen Kleber und Folie staut.

Wie bereits beschrieben, enthalten Acrylatdispersionskleber nach der Herstellung Emulgatoren im Klebefilm. Emulgatoren haben die Eigenschaft, Wasser anzulagern, was sie auch nach Jahren noch tun. Kommt ein Acrylatdispersionskleber wieder mit Wasser in Kontakt, so reemulgiert der Kleber, färbt sich oft weiß und kann an Klebkraft verlieren. Absolut wasserfest sind Reinacrylate, da diese nicht mit Wasser reagieren – so bleibt ihre Klebkraft erhalten.
Klebebänder in feuchten Umgebungen - eine Herausforderung

SOLID-Kleber

Der was­ser­fes­te SO­LID-Kle­ber von pro clima ist frei von Weichma­chern, Löse­mit­teln, Emul­ga­to­ren und Kon­ser­vie­rungs­mit­teln. Der hoch feuchtebeständige SOLID-Kleber bietet den Verklebungen auch bei hohen relativen Luftfeuchten während der Bauphase einen ausreichend hohen Schutz. Der Kleber verfügt über einen starken Anfangstack, kombiniert mit einer hervorragenden inneren Festigkeit.

wasserfester Kleber

Alle Produkte mit SOLID-Kleber sind mit diesem Symbol gekennzeichnet.
Vergleich zweier Kleberkonzepte nach 12 Stunden Wasserlagerung

herkömmliches Klebeband vs. wasserfester SOLID-Kleber

Spezielle Klebebänder kleben auch in feuchten Umgebungen

links: Acrylatdispersion (herkömmliche Klebebänder) löst sich vom Untergrund

rechts: SOLID-Kleber (pro clima Klebebänder) kann nur mechanisch vom Untergrund gelöst werden


Sicheres und dauerhaftes Verkleben bei feuchten Verhältnissen