1. SAUBERKEIT
Die Verarbeitung sollte generell in räumlich abgetrennten Bereichen vorgenommen werden. Eine hohe Staubbelastung der Umgebungsluft ist zu vermeiden.
2. OBERFLÄCHEN
Die Verklebungsfläche muss trocken, staub- und fettfrei sein. Glatte Oberflächen mit hoher Oberflächenenergie wie Holz und Metalle sind unproblematische Klebepartner. Wir empfehlen bei Verklebungen auf kritischen Haftgründen wie z.B. Beschichtungen im Vorfeld entsprechende Tests durchzuführen.
3. TEMPERATUR
Die Verklebung muss bei einer Raum- und Bauteiltemperatur von 15 °C bis 30 °C erfolgen. Es darf zu keiner Kondensatbildung an der Bauteiloberfläche kommen. Temparaturen über 40°C führen zu einem „Materialschock“ und vermindern die Haftkraft. Im verklebten Zustand sind Temperaturen zwischen - 20 °C und + 70 °C unkritisch.
4. MATERIALKONTROLLE
Vor Verarbeitung ist das SHERPA Fire Stop auf den ordnungsgemäßen Zustand bzw. etwaige Fehlstellen oder Beschädigungen zu prüfen. Rollen, die z.B. Knicke, Ablösungen des Schutzfilms, Stauchungen oder sonstige Unregelmäßigkeiten aufweisen, sind auszumustern. Klebeflächen dürfen nicht mit bloßer Hand berührt werden.
5. ANPRESSDRUCK
Fire Stop entwickelt erst seine Klebekraft wenn es vollflächig mittels „Daumendruck“ (1–2 kg/m²) auf die gesamte Oberfläche angedrückt wird. Die Verwendung einer harten Kunststoffrolle schließt ein mangelhaftes punktuelles Anpressen aus.
6. ENDFESTIGKEIT
Fire Stop verfügt über eine ausreichende Anfangsklebekraft zu den gängigen Untergründen. Die Endfestigkeit des Klebers wird jedoch erst nach ca. 3 Tagen erreicht. Auf keinen Fall darf Fire Stop aufgeklebt, danach abgezogen und erneut verklebt werden!
7. BELASTUNGEN
Unnötige Belastungen während der Verklebung wie z.B. mechanische Scher– und Zugbelastungen sowie Verwindungen am Streifen sind unbedingt zu vermeiden.
8. LAGERUNG
Die Originalverpackung schützt vor Licht und Staub. Bei einer Raumtemperatur von ca. 23 °C und einer relativen Luftfeuchte von ca. 55% ist die Lagerung von Fire Stop bis zu 12 Monaten möglich.